Digitale Hochschulbildung in Sachsen

Das Verbundprojekt Digitale Hochschulbildung in Sachsen resultiert aus einer Kooperation des HDS mit dem Arbeitskreis e-Learning (AKeL) der Landesrektorenkonferenz Sachsen.

Ziel des Vorhabens ist, die landesweite Digitalisierungsstrategie für die Hochschullehre umzusetzen und damit die Transformation von Studium und Lehre im Kontext der Digitalisierung gemäß den Strategien der beteiligten Partnerhochschulen (s. u.) zu unterstützen und voranzutreiben.

 

Um Innovationen im Bereich des Lehrens und Lernens mit digitalen Medien in Sachsen zu entwickeln, umzusetzen und aktiv in die Breite zu tragen, benötigen die in der Lehre tätigen Akteur*innen zeitliche Freiräume, Expertise und finanzielle Ressourcen. Entsprechend agiert der Verbund innerhalb von drei Handlungslinien:

1) Aktivierung: digital fellowships

2) Breitenwirksamkeit: digital work spaces

3) Verstetigung: digital change agents


(1) Aktivierung: digital fellowships 

Mit der Fellowship-Förderung können jährlich Lehrende und Studierende aller sächsischen Universitäten, Hochschulen für Angewandte Wissenschaften sowie Kunst- und Musikhochschulen finanziell unterstützt werden, um ihre Lehre bzw. Lehrtätigkeit vor dem Hintergrund der Digitalisierung weiterzuentwickeln. Sowohl Einzelpersonen als auch Tandems können sich für ein Fellowship bewerben.

 

Die einzelnen Vorhaben werden fortlaufend der Hochschulöffentlichkeit präsentiert, um als Praxisbeispiele weitere Innovationen anzuregen.

Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung in der Entwicklung von Digitalisierungsvorhaben ist der AKeL für die Digital Fellowships verantwortlich. Weitere Informationen, v. a. zum Bewerbungsverfahren, finden Sie daher auf den Seiten des Bildungsportals Sachsen.

Kontakt: Jana Riedel (fellows@lrk-sachsen.de)

 

(2) Breitenwirksamkeit: digital work spaces

In offenen Werkstattformaten können sämtliche Akteur*innen, die in die Durchführung der Lehre an den Partnerhochschulen (s. u.) eingebunden sind, an der Konzeption und Entwicklung digitalmediengestützter Lehr-Lern-Szenarien arbeiten. Unter Rückgriff auf vielfältige Expertisen und im Austausch mit Peers erweitern sie nicht nur individuelle Kompetenzen, sondern setzen ein konkret geplantes Projekt im Bereich digitaler Hochschullehre direkt um. Dadurch entsteht ein unmittelbarer Mehrwert für die Lehrenden selbst und die Hochschulen insgesamt.

 

Es ist geplant, die digital work spaces regelmäßig an jedem sächsischen Hochschulstandort durchzuführen. Die Umsetzung vor Ort wird dabei jeweils durch die Mitarbeiter*innen im Projekt Digitale Hochschulbildung in Sachsen (s. u.) unterstützt. Die Gesamtkoordination der Veranstaltungen verantwortet das HDS.

Hinweis 

Das HDS bietet im Herbst/Winter 2019 bereits Kurse zum Thema Digitalisierung in der Lehre an. Eine Übersicht finden Sie demnächst hier.

Einen Überblick über sämtliche Veranstaltungsangebote erhalten Sie hier.

Kontakt: Anja Schulz (anja.schulz@hd-sachsen.de

 

(3) Verstetigung: digital change agents

Im Rahmen eines Multiplikator*innenprogramms können Akteur*innen, die an Schnittstellen der Lehrorganisation arbeiten (z. B. Studiengangs- und Modulverantwortliche), zukünftig ihre Kompetenzen im Bereich der Beratung und des Change-Managements mit Blick auf das Thema Hochschullehre im Kontext der Digitalisierung erweitern. Dadurch werden entsprechende Innovationen auf studienorganisatorischer Ebene nachhaltig verankert.

Die Qualifizierung der digital change agents wird Workshops, Online-Selbstlernphasen sowie Peer-Beratungsprozesse umfassen und ebenfalls durch das HDS koordiniert.

 

Kontakt: Anja Schulz (anja.schulz@hd-sachsen.de)

 


 

Verbundstruktur

 

Für den Transfer von Wissen und guter Praxis zwischen den Hochschulen werden nicht nur bestehende Strukturen, Netzwerke und Kompetenzen des AKeL und des HDS genutzt, sondern auch ein Netzwerk hochschul- und mediendidaktischer Akteur*innen vor Ort aufgebaut. Hierfür wurden (neben den Koordinationsstellen im HDS und beim AKeL) an den Partnerhochschulen wissenschaftliche Mitarbeiter*innenstellen zur Implementierung und Begleitung der Maßnahmen geschaffen.

Das Projekt hat eine Laufzeit vom 01.07.2019 bis 31.12.2023 und wird mit einem gesmtvolumen von 3,7 Mio. € durch das sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst finanziert.

  • Technische Universität Bergakademie Freiberg
  • Technische Universität Chemnitz
  • Technische Universität Dresden
  • Hochschule Mittweida
  • Hochschule Zittau/Görlitz
  • Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden
  • Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig
  • Universität Leipzig
  • Westsächsische Hochschule Zwickau