Anerkennung extern erbrachter Leistungen

Leistungsnachweise, die innerhalb der vergangenen sechs Jahre erworben wurden, können für das Sächsische Hochschuldidaktik-Zertifikat anerkannt werden. Maximal 50 Prozent der Leistungen für das Zertifikat können extern (d.h. an anderen hochschuldidaktischen Einrichtungen) erbracht werden. Die Anerkennung liegt im Ermessen der Geschäftsstelle HDS. 

Anerkennungsfähig sind:

  • alle genuin hochschuldidaktischen Themen, wie z.B. "Lehren und Lernen" / "Prüfen und Bewerten" / "Beraten und Begleiten" / "Evaluieren" / "Neue Medien in der Lehre" / "Diversity in der Lehre" bzw.
  • weitere Weiterbildungsleistungen, wenn die Veranstaltungen einen eindeutigen Bezug zur Hochschuldidaktik bzw. Hochschullehre haben. 

Nicht anerkennungsfähig sind Leistungen, die im Rahmen eines grundständigen Studiums (auch des Lehramtsstudiums) erbracht wurden.

In Einzelfällen können bestimmte andere Leistungen in begrenztem Umfang anerkannt werden. Bitte wenden Sie sich hierzu an die zuständige Mitarbeiterin in der Geschäftsstelle oder an programm (at) hd-sachsen.de. 

 

Grundlage

Das HDS hat sich mit anderen hochschuldidaktischen Einrichtungen in Deutschland auf gemeinsame Qualitätsstandards für die Anerkennung von Leistungen in der hochschuldidaktischen Weiterbildung geeinigt. Ziel ist die vereinfachte Anerkennung von Leistungen, die in anderen hochschuldidaktischen Netzwerken und Einrichtungen erbracht wurden. Hierfür hält die Deklaration inhaltliche und formale Standards fest. So sollen die Mobilität der Teilnehmenden und die Nutzbarkeit der Angebote erhöht werden.


Die Regelung zur Anerkennung von Weiterbildungsangeboten für das Sächsische Hochschuldidaktik-Zertifikat finden Sie hier (Stand 10.10.2014).

 

Wo gelten diese Qualitätsstandards? 

Eine tagesaktuelle Liste von Einrichtungen, die sich zu den gemeinsamen Qualitätsstandards bekannt und die entsprechende Deklaration unterzeichnet haben, finden Sie unter http://www.dghd.de/teilnehmende-institutionen.html