Diagnostische Assessments als Diagnosetool können ein nützliches Element zur Ermittlung des Wissens- und Kenntnisstands der Lernenden zur Einstufung in bestimmte Kurse oder auch einer Eignungsüberprüfung sein und sind dem eigentlichen Lehr- / Lernprozess vorgeschaltet. Aus deren Ergebnissen erhalten Lehrende zu Beginn der Veranstaltung wichtige Informationen über den Kenntnisstand ihrer Studierenden, die als Entscheidungsgrundlage für Themenauswahl, Schwerpunktsetzung, Methodenwahl und Zusammenstellung von Lerngruppen dienen können. Zu ihren bekanntesten Vertretern gehören Einstufungstests in Sprachkursen, Online-Self-Assessments zur Studienwahl oder Vorprüfungen zur Zulassung zu Praktika und Seminaren. Formative Assessments ermöglichen die Ermittlung des Wissensstands und des Lernfortschritts innerhalb einer Lehrveranstaltung und liefern wertvolle Informationen zur Gestaltung der weiteren Lehr-Lern-Prozesse. Sinnvoll in die Lehre integriert, können elektronische Übungen und Tests den Lehrenden Hinweise über den Wissensstand ihrer Studierenden geben und dabei helfen, die Lehre spezifisch anzupassen. Dieser Digital Workspace befasst sich dabei mit: Grundlagen von E-Assesment und der didaktischen Abgrenzung, den Funktionen des diagnostischen bzw. formativen Assessments, den Vorteilen von diagnostischen bzw. formativen Assessments für Lehrende und Studierende, Formen und Möglichkeiten zur Durchführung von Assessments und Good-Practice Beispielen aus der Hochschullandschaft. Die Teilnehmenden erhalten Impulse für den Einsatz von derartigen E-Assessments und haben die Möglichkeit an ihren eigenen Assessment-Konzepten zu arbeiten. Das Format umfasst in erster Linie asynchrone Wissensbausteine die zeit- und ortsunabhängig zur eigenen Kompetenzentwicklung genutzt werden können. Ergänzend erhalten sie Unterstützungsmaßnahmen durch hochschul- und mediendidaktische ExpertInnen an verschiedenen Beratungsstationen, Möglichkeiten zum kollegialen Austausch, Impulsvorträge, Tipps zur praktischen Umsetzung sowie vielfältige Materialien und Raum zum selber Ausprobieren. 

 

Die Teilnahme am Digital Workspace wird im Rahmen der AKTiven Lehre anerkannt.

Kursleitung

Anne Vogel
Anne Vogel ist Projektmitarbeitende der DHS – digitalen Hochschulbildung in Sachsen Funktionen: Beratung | Moderation | Workshops

Ronny Freudenreich
Ronny Freudenreich konnte nach seinem ingenieurswissenschaftlichen Studium an der Hochschule Zittau/Görlitz sowie dem Masterstudium im Studiengang Projektmanagement und Engineering am internationalen Hochschulinstitut Zittau (TU Dresden) in verschiedenen Projekten viele Erfahrungen in dem Bereichen Hochschul-, Ingenieur- und Mediendidaktik sammeln. Seit 2012 beschäftigt er sich mit der Konzeption, Erprobung und Implementierung innovativer Lehr-Lern- /Weiterbildungskonzepte, der Planung und der Durchführung hochschuldidaktischer Veranstaltungen, der Beratung und Begleitung von Lehrenden in der Fach- und Mediendidaktik sowie der Unterstützung von Hochschulen in Prozessen zur lehrbezogenen Hochschulentwicklung. Als Mitglied in verschiedenen Fachcommunities und einschlägigen Arbeitskreisen verfügt er über ein breites Know-How zu Trends und Praxiseinblicken.

Paul Plankenbichler


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Zeitraum

29.09.2022—26.01.2023

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Themenfeld
  • Prüfen, Bewerten & Assessment (PBA)

  • Methoden, Medien & Digitales (MMD)


Umfang
  • 17 AE


Zielgruppe
  • fachübergreifend

  • zielgruppenübergreifend


Art
  • Online-Veranstaltung


Veranstalter
  • Digitale Hochschulbildung in Sachsen


Ort
  • Online-Veranstaltung
    Der virtuelle Veranstaltungsraum wird per E-Mail bekanntgegeben.


Kontaktperson

Termine

29.09.2022

09:30—10:30 Uhr

03.11.2022

09:30—13:00 Uhr

26.01.2023

09:30—13:00 Uhr