Im Rahmen des moderierten kollegialen Austauschs haben Lehrende fachübergreifend die Möglichkeit, niedrigschwellig aktuelle Fragen und didaktische Herausforderungen bezüglich ihrer Lehre einzubringen und sich darüber auszutauschen.
Thematisch liegt der Fokus auf der Herausforderung im Lehr-Lern-Geschehen zweierlei zu gewährleisten: Diskriminierung zu verhindern oder auf sie zu reagieren und Demokratie zu stärken.
In diesem Kontext können didaktische Methoden und Prinzipien, Informationen über Dimensionen von Demokratiefeindlichkeit und Diskriminierung, aber auch der Einbezug konkreter Beratungsstellen sowie erfahrungsbasierte Lösungen hilfreich sein.
Die Teilnehmenden erhalten einerseits Anregungen von Kolleg*innen und hochschuldidaktischen Mitarbeiter*innen für die demokratisierte und diversitätssensible Weiterentwicklung ihrer Lehre und können andererseits ihre didaktische Expertise mit anderen Lehrenden teilen.
Zur Besserung Planung des Formats, bitten wir um Anmeldung, gerne auch kurzfristig.
Dieses Format wird vom kollegialen Austausch zu aktuellen Fragen und Anliegen der Teilnehmenden ergänzt durch die hochschuldidaktische Expertise gespeist. Es ist kein Workshop im engen Sinne. Der Austausch findet in der Regel am letzten Donnerstag im Monat statt.
Die Teilnahme kann mit 1 AE für das Programm "AKTive Lehre" (Bereich Austausch) anerkannt werden.
Lernziele
Moderator:in
Annegret
Beier
Annegret Beier ist seit 2008 im Bereich Didaktik/Methodik sowohl im Schul- als auch im Hochschulbereich tätig. Während ihrer Arbeit als DAAD-Lektorin in verschiedenen Ländern führte sie neben kreativen Projekten mit Studierenden zahlreiche Fortbildungen für Schul- und Hochschullehrkräfte durch. Seit November 2024 arbeitet sie in der Geschäftsstelle der Hochschuldidaktik Sachsen in Leipzig.
Mariane
Liebold
Mariane Liebold ist Mitarbeiterin an der Geschäftsstelle der Hochschuldidaktik Sachsen und entwickelt Selbstlernangebote zu Demokratie und Partizipation in der Hochschullehre. Sie studierte sowohl Politikwissenschaft als auch Afrikastudien als Bachelor und Master und arbeitete vor ihrer Tätigkeit an der Geschäftsstelle als Hochschullehrende an der Professur für Medienpädagogik der TU Dresden, als wissenschaftliche Mitarbeiterin in verschiedenen Forschungsprojekten zu Medienbildung und Teilhabe (Center for Open Digital Innovation and Partizipation der TU Dresden und beim Arbeitskreis E-Learning der Landesrektorenkonferenz Sachsen) sowie als Lehrkraft für Wirtschaft und Sozialkunde an einer berufsbildenden Förderschule.