Heftige oder subtile Auseinandersetzungen, Wortstreit, Beleidigungen - das sind Erfahrungen, die viele kennen. Doch ab wann sprechen wir von Diskriminierung oder Rassismus? Wie erkennen wir Mobbing-Dynamiken? Diesen Fragen gehen wir nach und klären, warum es so wichtig ist die Unterschiede zu kennen. Wir beschäftigen uns mit der eigenen Rolle, ob als Beobachterin, Dozentin/ Referentin oder als Betroffene. Anhand der Methode des Forum-Theaters erarbeiten wir dann unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten, die im direkten Bezug zu den Erfahrungen der Teilnehmenden und ihrer Lehrpraxis stehen.




Ziele

Die Teilnehmenden werden am Ende des Workshops...

  • die Dynamiken und Mechanismen von Konflikten, Mobbing, Diskriminierung/ Rassismus im Lehrkontext voneinander unterscheiden können.
  • die unterschiedlichen Eskalationsstufen eines Konflikts einordnen können.
  • die Grundsätze der gewaltfreien Kommunikation (GfK nach M. Rosenberg) im Kontext der Lehre kennengelernt haben.
  • Deeskalationstechniken auf ein Fallbeispiel aus ihrer Lehre übertragen haben.
  • unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten für die Lehrpraxis erarbeitet und erprobt haben.



Datum
: 23.06.2022, 09:30 – 15:30 Uhr

Kosten: kostenfrei (für Lehrende der HDS-Mitgliedshochschulen)

Ort: Präsenz-Workshop

Hochschuldidaktisches Zentrum Sachsen

Universität Leipzig

Marschnerstr. 31 | Haus 6 | Seminarraum

04109 Leipzig

Arbeitseinheiten: Vielfalt, Chancengleichheit & Internationales (VCI) – 6 AE

Kursleitung: Miriam Nadimi Amin

Anmeldung per Mail an: programm@hd-sachsen.de (Anmeldeschluss 16.06.2022)