Die Studiengangsreformen infolge des Bologna-Prozesses haben auf die Curricula der Universitäten verschiedenste Auswirkungen gehabt: ein zentraler Aspekt ist dabei das durch die Modularisierung angestiegene Prüfungsvolumen. Diesem muss einerseits mit strukturelladministrativen Veränderungen Rechnung getragen werden, andererseits haben sich die Anforderungen an das Lehrpersonal und die Studierenden durch den Zuwachs verschoben.


Eine Möglichkeit dem erhöhten Zeit- und Ressourcenaufwand für die Prüfungsplanung, -durchführung und -korrektur in den Instituten langfristig zu begegnen, ist die Verlagerung der herkömmlichen Papierprüfungen auf elektronische Prüfverfahren, E-Assessments. Für die Durchführung elektronischer Prüfungen bedürfen die herkömmlichen Verfahren einer zusätzlichen Rationalisierung, Objektivierung und Umstrukturierung. Zudem gilt es der Herausforderung der Formulierung qualitativ hochwertiger E-Assessment-Fragen zu begegnen. Der Facharbeitskreis E-Assessment widmet sich daher disziplinübergreifend organisatorisch-strukturellen sowie inhaltlichen Fragen des elektronischen Prüfens und versucht aktuelle Projekte im Bereich E-Assessment bekannt zu machen und sachsenweit Entwicklungen im elektronischen Prüfen voranzutreiben.