Der Workshop richtet sich an Lehrende, die ihr Lehrhandeln vor dem Hintergrund einschlägiger Lerntheorien reflektieren und ggf. weiterentwickeln wollen.

Ausgehend von der Erfahrung der Teilnehmenden wird zunächst die Rolle von Theorien im eigenen Fach thematisiert. Daran anschließdend wird geprüft, an welchen Stellen das jeweilige Lehrhandeln der Teilnehmenden bereits theoriegeleitet ist. Anschließend werden einschlägige Lerntheorien vorgestellt und diskutiert, ihre Bedeutung und Relevanz, ihr Geltungsanspruch und Erklärungspotential beleuchtet. Vor dem Hintergrund dieses theoretische Wissen soll die eigene Lehrhaltung und die konkrete Lehrpraxis analysiert werden.

In der asynchronen Arbeitsphase zwischen den beiden Workshopterminen erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit ihre Tools und Instrumente zur Lehrplanung, ihre Inhalte und Methoden kritisch zu reflektieren und ggf. weiterzuentwickeln. Im abschließenden Online-Seminar werden die Ergebisse vorgestellt, die Idee geteilt und diskutiert sowie ein gemeinsames Fazit gezogen.  

Ablauf

Der Kurs ist in 3 Teile unterteilt. Zunächst findet eine synchrone Sitzung (5 AE) statt. Hier geht es zunächst erfahrungsbasiert um die Rolle von Theorien in verschiedenen Disziplinen. Davon ausgegend betrachten wir die Rolle von Lerntheorien in der (Hochschul)Didaktik. Ziel ist es ihre Bedeutung, aktuelle Relevanz, ihre Geltungsansprüche und Erklärungspotentiale zu diskutieren und offen zu legen.

Darauf folgt eine Phase des selbstgesteuerten Lernens (4 AE). Die Teilnehmenden haben noch einmal Zeit, zu klären, welche Bedeutung sie persönlich den einzelen Lerntheorien zumessen, wie sich dies in ihr Gesamtbild von Lehre einfügt und an welcher Stelle und in welcher Weise sie Ihre Lehre vor diesem Hintergrund weiter entwickeln möchten.

Ganz konkret bekommen die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Tools und Instrumente zur Lehrplanung, aber auch ihre Inhalte und Methoden kritisch zu reflektieren. Schließlich treffen sich die Teilnehmenden nocheinmal (4 AE) um die Ergebnisse zu teilen und zu reflektieren. Hier werden die Perspektiven der Teilnehmenden zusammengeführt und ein gemeinsames Fazit gezogen.

 

Die Arbeitseinheiten verteilen sich auf die Handlungsfelder wie folgt: 

  • Evaluieren, Reflektieren & Qualitätsentwicklung (ERQ) – 6 AE

  • Lehr-/Lernplanung & Curriculumsentwicklung (LLC) – 7 AE

 

Kursleitung

Dr. Thomas Gloy
Dr. Thomas Gloy studierte Politikwissenschaften und Soziologie, bevor er an der Schnittstelle zwischen Geschichtswissenschaft und Soziologie zu Moralcodes in der Hitler-Jugend promovierte. Neben der Promotion arbeitete er zwischen 2010 und 2017 auf Honorarbasis in der Jugend- und Erwachsenenbildung. Nach seiner anschließenden Tätigkeit im Bereich der demokratischen Bildung beim Landessportbund Sachsen, startete er sein Engagement in der Hochschuldidaktik beim Verbundprojekt Lehrpraxis im Transfer plus . Zwischen März 2018 und März 2021 – dem Projektende – war er hier tätig. Seitdem ist er Mitarbeiter der Geschäftsstelle der Hochschuldidaktik Sachsen und beschäftigt sich vor allem mit der Durchführung und Weiterentwicklung des Grundlagenmoduls sowie der Weiterentwicklung weiterer Programmlinien.


Verbindlich anmelden

Zeitraum

24.01.2023—02.02.2023

Im Kalender merken

Themenfeld
  • Evaluieren, Reflektieren & Qualitätsentwicklung (ERQ)

  • Lehr-/Lernplanung & Curriculumsentwicklung (LLC)


Umfang
  • 13 AE


Zielgruppe
  • fachübergreifend

  • zielgruppenübergreifend


Art
  • Online-Veranstaltung


Veranstalter
  • Geschäftsstelle der Hochschuldidaktik Sachsen


Ort
  • Online-Veranstaltung
    Der virtuelle Veranstaltungsraum wird per E-Mail bekanntgegeben.


Kontaktperson

Termine

24.01.2023

13:00—17:00 Uhr

02.02.2023

13:00—16:00 Uhr