Digitale Hochschulbildung Sachsen

DHS (06/2019 – 12/2023)

Das Verbundprojekt „Digitale Hochschulbildung in Sachsen (DHS)“ ist eine Kooperation des Hochschuldidaktischen Zentrum Sachsen und des Arbeitskreises E-Learning der Landesrektorenkonferenz Sachsen AK E-Learning und hat eine Laufzeit vom 01.07.2019 bis 31.12.2023. Es wird mit einem Gesamtvolumen von 3,7 Mio. € durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus finanziert.

Ziel des Vorhabens ist die Unterstützung bei der

  • Umsetzung der landesweiten Strategie zur Digitalisierung in der Hochschulbildung und der

  • Transformation von Studium und Lehre im Kontext der Digitalisierung gemäß den Strategien der beteiligten Partnerhochschulen.

Um Innovationen im Bereich des Lehrens und Lernens mit digitalen Medien in Sachsen zu entwickeln, umzusetzen und aktiv in die Breite zu tragen, benötigen die in der Lehre tätigen Akteur:innen zeitliche Freiräume, Expertise und finanzielle Ressourcen. Entsprechend agiert der Verbund innerhalb von drei Handlungslinien.

Handlungslinien

Mit den Digital Fellowships können jährlich Lehrende und Studierende aller staatlichen sächsischen Universitäten, Hochschulen für Angewandte Wissenschaften sowie Kunst- und Musikhochschulen finanziell unterstützt werden, um die Lehre bzw. ihre Lehrtätigkeit vor dem Hintergrund der Digitalisierung weiterzuentwickeln. Sowohl Einzelpersonen als auch Tandems können sich für ein Fellowship bewerben. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung in der Entwicklung von Digitalisierungsvorhaben ist der AK E-Learning für die Digital Fellowships verantwortlich. Weitere Informationen, v. a. zur Ausschreibung und zum Bewerbungsverfahren, finden sich daher auf den Seiten des Bildungsportals Sachsen.

Einen Überblick über alle bisherigen Fellows sowie Interviews mit den Fellows sind ebenfalls auf den Seiten des AK E-Learning zu finden.

In offenen Werkstattformaten können sämtliche Akteur:innen, die in die Durchführung der Lehre an den staatlichen sächsischen Universitäten, Hochschulen für Angewandte Wissenschaften sowie Kunst- und Musikhochschulen eingebunden sind, an der Konzeption und Entwicklung digital gestützter Lehr-Lernszenarien arbeiten. Unter Rückgriff auf vielfältige Expertisen und im Austausch mit Peers erweitern sie dabei nicht nur individuelle Kompetenzen, sondern setzen ein konkret geplantes Projekt im Bereich digitaler Hochschullehre direkt um. Dadurch entsteht ein unmittelbarer Mehrwert für die Lehrenden selbst und die Hochschulen insgesamt.

Auf der Seite des Videocampus Sachsen wird das Format in einem Video kurz vorgestellt. Weitere Informationen zu den Digital Workspaces finden Sie im OPAL-Kurs des Projekts.

Aktuelle Workspaces finden Sie im offenen Kursangebot des HDS. Die digitalen Workspaces werden von den Projektmitarbeitenden an den Hochschulen durchgeführt und von der Geschäftsstelle koordiniert.

Im Rahmen des Multiplikator:innenprogramms Digital Change Agents erweitern Akteur:innen, die an Schnittstellen der Lehrorganisation arbeiten (z. B. Studiengangs- und Modulverantwortliche), ihre Kompetenzen im Bereich des Change-Managements und der Prozessberatung mit Blick auf das Thema Hochschullehre im Kontext der Digitalisierung. Dadurch werden entsprechende Innovationen auf studienorganisatorischer Ebene nachhaltig verankert. Im Oktober 2020 startete der Pilotdurchgang des Digital Change Agent Programms, welches ebenfalls durch das HDS koordiniert wird.


Verbundstruktur

Für den Transfer von Wissen und guter Praxis zwischen den Hochschulen werden nicht nur bestehende Strukturen, Netzwerke und Kompetenzen des HDS und des AK E-Learning genutzt, sondern auch ein Netzwerk hochschul- und mediendidaktischer Akteur:innen vor Ort aufgebaut. Hierfür wurden (neben den Koordinationsstellen im HDS und beim AK E-Learning) an den staatlichen sächsischen Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften wissenschaftliche Mitarbeiter:innenstellen zur Implementierung und Begleitung der Maßnahmen geschaffen.