In Forschung und Entwicklung sind kreative Köpfe gefragt, die Ideen einbringen und Innovationen ermöglichen. Kreativität als Schlüsselkompetenz rückt damit auch in der Hochschullehre immer stärker in den Fokus. Um schöpferisch tätig zu werden müssen Studierende Problemlösefähigkeiten entwickeln, welche sie in die Lage versetzen originelle Ansätze zu finden und zu formulieren. Die Aufgabe von Lehrenden ist es, Möglichkeiten zu schaffen, diese Fähigkeiten zu entwickeln, d.h. Lösungen zu erarbeiten, zu kreieren, sich spielerisch auszutesten und dabei innere sowie äußere Blockaden abzubauen. 

In diesem Kurs erfahren Teilnehmende, welche Rolle Kreativität in der Ausbildung spielt, woran eine kreative Leistung von Studierenden zu erkennen ist, wie die Kreativität von Studierenden gefördert werden kann, aber auch wie Lehrende selbst zu mehr Kreativität im beruflichen sowie privaten Alltag finden können. Der Kurs greift dabei unterschiedliche Facetten von Kreativität auf und setzt Impulse für die Lehrgestaltung. Lehrende sind nach ihrer Teilnahme fähig, Kreativität im Kontext ihrer Lehre besser zu begreifen und ihr Lehrkonzept dahingehend zu erweitern. Unter Anleitung und im Austausch erarbeiten Lehrende ein eigenes Konzept, um die Kreativität ihrer Studierenden in der eigenen Lehre/Lehrveranstaltung zu fördern – sei es indem Möglichkeiten für reflektierendes Denken oder selbstständiges Lernen erarbeitet werden oder indem sogar eine neue Denkkultur etabliert wird, die Studierende empfänglicher für originelle Ideen und Lösungsansätze werden lässt.

 

Ablauf:

  • 1. Teil: synchroner Termin vor Ort mit Input und Gruppenarbeitsphasen (6 AE)

  • 2. Teil: Asynchrone Selbstlernaufgabe (4 AE) - Möglichkeit der Online-Sprechstunde gegeben

  • 3. Teil: synchroner Termin für Kurzpräsentation, Diskussion im Plenum (2 AE) (ggf. digital)

 

Die Arbeitseinheiten verteilen sich auf die Handlungsfelder wie folgt:

  • Methoden, Medien & Digitales (MMD) – 6 AE

  • Lehr-/Lernplanung & Curriculmsentwicklung (LLC) – 6 AE

Kursleitung

Anja Solf-Hofbauer
Anja Solf-Hofbauer ist Referentin für Hochschuldidaktik und digitale Lehrentwicklung an der TU Bergakademie Freiberg. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten gehören die strategische und strukturelle Weiterentwicklung der Digitalisierung in Studium und Lehre sowie die Entwicklung und Integration digitaler und virtueller Lehrkonzepte. Darüber hinaus verfügt sie über Expertise in den Bereichen strategisches Management, Projekt-und Innovationsmanagement sowie Kommunikation. In ihrer Promotion hat sie sich vertieft mit dem Thema Kreative Ideenentwicklung auseinandergesetzt.


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Zeitraum

24.11.2022—15.12.2022

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Themenfeld
  • Methoden, Medien & Digitales (MMD)

  • Lehr-/Lernplanung & Curriculumsentwicklung (LLC)


Umfang
  • 12 AE


Zielgruppe
  • fachübergreifend

  • zielgruppenübergreifend


Art
  • Präsenz- und Online-Veranstaltung


Veranstalter
  • TU Bergakademie Freiberg


Ort
  • Online-Veranstaltung
    Der virtuelle Veranstaltungsraum wird per E-Mail bekanntgegeben.

  • TU Bergakademie Freiberg
    Freiberg
    Raum: blauer Salon


Kontaktperson

Termine

24.11.2022

09:30—15:00 Uhr

15.12.2022

10:00—12:00 Uhr